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U13-Weekend: “Nichts zu verlieren und doch nichts gewonnen.”

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U13-Weekend: “Nichts zu verlieren und doch nichts gewonnen.”

Am zweiten Spielwochenende reisten die U13-Spieler der Mostviertel Bastards und Amstetten Thunder mit sehr gedämpften Erwartungen nach Münchendorf um die nächsten sechs Spiele zu absolvieren.

Nachdem 5 Spieler vom dem ersten Spielwochenende bereits frühzeitig absagen mussten, erkrankte zusätzlich auch noch Quarterback Alexander Wurzenberger nach dem letzten Training. Kurzerhand wurde beim Aufwärmen mit Markus Berger, welcher auch zusätzlich in der Defense zum Einsatz kam als Starting Quarterback nominiert.

Im ersten Spiel, gegen die Indians aus Klosterneuburg, sah man ihm die Nervosität auf der neuen Position deutlich an und er startete mit zwei Interceptions ins Spiel, die von den Indians sofort in Punkte umgewandelt wurden. Auch in der Defense, wo drei neue Spieler zum Einsatz kamen, funktionierte am Anfang recht wenig.

Kurz vor der Halbzeit gelang mit einem tollen Laufspielzug durch Philipp Nagelhofer, der geschickt durch die gegnerische Defense tänzelte und so aus der eigenen Hälfte bis in die gegnerische Endzone gelangte, der erste Score.

Damit legte sich auch ein wenig die Nervosität des gesamten Teams. Mit einem Halbzeitstand von 6:21 ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte dominierten hauptsächlich wieder die Indians. Zwar konnte die Defense meistens einige Versuche gut mithalten, aber einzelne gröbere Patzer ließen immer wieder Big Plays der Indianer zu. So stand es schließlich 6:48 für die Indians, die am Ende des Spielwochenendes auch ungeschlagen die Führung der Tabelle inne hatten.

Im nächsten Spiel traf man auf das Heimteam der Münchendorf Badgers. Langsam kamen die Juniors etwas in Schwung und vor allem die Defense konnte die Badgers einige Male stoppen. Trotzdem gelang der gegnerischen Offense einige Male ein überraschender Pass oder die Runningbacks konnten durch die geschickte Hüftarbeit die Verteidiger aussteigen lassen. Dadurch gingen auch die Badgers schnell in Führung.

Die Offense der Juniors bewegte dagegen zwar den Ball, konnte aber nie mit Punkten abschließen. So endete auch das Spiel mit einem Drive, als die Offense übers ganze Feld marschierte nur um dann mit einer Interception in der gegnerischen Endzone gestoppt zu werden.

So endete das Spiel letztendlich 0:33.

Ohne Sieg aber einige Erfahrungen reicher ging es nach Hause. Nach einer kurzen Nacht war am Sonntag wieder früh morgens Abfahrt nach Münchendorf für den letzten Spieltag.

Mit zwei Spielern mehr als am Samstag war man guter Hoffnungen und startete auch motiviert in die erste Partie gegen die Znojmo Knights. Während die Offense mit den Ersatzquarterbacks Markus Berger und Jan Panzinger nur dahin stotterte hielt sich die Defense wacker. So hielten die Juniors den Stand von 0:0 bis weit in die zweite Halbzeit. Dann überraschte die Offense der Znaimer die Defense und konnte den Ball zum 0:6 in die Endzone tragen.

Die Offense brauchte nur kurz um sich zu revanchieren und Alexander Hofer kämpfte sich nach einem tollen Catch aus der eigenen Hälfte bis in die Endzone zum 6:6. Das Momentum verflog allerdings sofort wieder und die Ritter pickten den Extrapunktversuch und liefen für zwei Punkte bis in die Endzone.

Gleich danach legten sie auf den finalen Endstand von 6:14 nach.

Der zweite Gegner waren die Vienna Vipers, welche zwar nur mit 6 Spielern antreten konnten, aber trotzdem das Spiel von Beginn weg dominierten. Mit 4 Interceptions machte die Offense der Juniors den Vipers dabei leichtes Spiel und nach einer schnellen Führung lagen auch bei der Defense die Nerven blank. Immer wieder führten Unsicherheiten oder Fehler zu großen Raumgewinnen der Gegner. Auch eine Interception durch Filip Zekan konnte von der Offense nicht genutzt werden und so hieß es am Ende 0:34 für die Vipers.

Das vorletzte Spiel musste in der brütenden Mittagshitze gegen die Vienna Knights Flag Kids bestritten werden. Auch die Wiener zeigten von Anfang an, dass sie sich dafür revanchieren wollen, dass die U15 der Spielgemeinschaft Bastards/Thunder im letzten Spieltag den Rittern den letzten Playoffplatz abgeluchst hatte. Wie auch im letzten Spiel hatten die Juniors nicht viel mitzureden. Die Offense kam gegen die starke Defense einfach nicht in die Gänge und im Gegenzug konnten die Knights immer wieder die Schwachstellen in der Abwehr finden und ausnutzen. Zusätzlich machte man sich mit vielen Strafen selbst das Leben schwer, woran man auch die fehlende Erfahrung an vor allem auf der Position des Quarterbacks sehen konnte. Der Endstand von 0:52 für die Vienna Knights Flag Kids zeigt deutlich die Überlegenheit und dass die Wiener am Ende verdient auf Platz 2 der Tabelle landeten.

n der letzten Partie hieß es noch einmal die Zähne zusammenbeißen und die letzten Kraftreserven zu mobilisieren. Nach einigen motivierenden Worten von Thunder Headcoach Sandra Dorner war auch die Begeisterung der Juniors für das Spiel wieder zurück und dem letzten Einsatz gegen die Dark Angels stand nichts mehr im Wege. Doch auch dieses Spiel folgte dem Schema des gesamten Wochenendes. Die Juniors konnten immer wieder einzelne schöne Aktionen sowohl auf der offensiven, als auch auf der defensiven Seite des Balles zeigen, aber viele Fehler und Unaufmerksamkeiten wurden sofort wieder eiskalt von den Angels bestraft. Trotz einem Endstand von 0:35 wurde das Feld mit erhobenen Köpfen verlassen und es wurden bereits die Wünsche für die nächsten Trainings geäußert.

Auch die Coaches zeigten sich nicht gänzlich unzufrieden mit den Leistungen. „Wir wollten uns zwar im Gegensatz zum ersten Spielwochenende steigern und eventuell den ersten Sieg holen, aber nach den Absagen einiger Spieler und zu guter Letzt natürlich dem kurzfristigen Ausfall unseres Starting-Quarterbacks war uns klar, dass wir unsere Ziele nach unten schrauben müssen. Einige Spieler sind erst nach dem letzten Spielwochenende zu uns gestoßen und hatten daher erst wenige Trainings Zeit um die wichtigsten Punkte zu lernen. „ resümierte René Holzer von den Mostviertel Bastards. „Daher war von unserer Seite das vorgegebene Ziel, das Beste zu geben, so viel wie möglich an Erfahrungen zu gewinnen und vor allem ein Wochenende Spaß am Football zu haben.“

Ähnlich sieht es auch Sandra Dorner: „Auch wenn wir kein Spiel für uns entscheiden konnten, hatten die Jungs und Mädls bis zum letzten Spiel Spaß. Wir hatten viele Hochs und Tiefs auf beiden Seiten des Balles. Weil wir dieses Spielwochenende ohne Linebacker und Quarterback bestreiten mussten kamen auf diesen Schlüsselpositionen Rookies zum Einsatz, die sich auch merkbar von Spiel zu Spiel verbesserten. Auch die restlichen Neuzugänge konnten ihre ersten Spielerfahrungen sammeln. Wir als Coaches durften dieses Jahr ebenso viel lernen wie die Spieler selbst und jetzt gilt es diese Erfahrungen festzuhalten und nächstes Jahr darauf aufzubauen.“

Doch davor gilt es nun erst einmal die U15 beim Finaltag im Rahmen der Championsbowl am 24.06. in Klosterneuburg zu unterstützen, bei dem sie gegen die seit zwei Jahren ungeschlagenen Vienna Vipers um den Einzug ins Finale kämpfen.

Die erste Gelegenheit die U13 und die U15 der Juniors abseits des Trainings live in der Gegend zu sehen gibt es beim letzten Saisonheimspiel der Mostviertel Bastards am 18.06. bei dem die beiden Teams die Halbzeit nutzen werden, um ein wenig ihres Könnens zu zeigen und den Zusehern einen Einblick in die Welt des Flag-Footballs zu geben.

2017-07-04T10:38:23+00:00 13.06.2017|Kategorien: Juniors, News|